3.09.2010

Das ABC des gesunden Schlafs!

Fast die Hälfte aller Deutschen klagen über Rücken- und Schlafprobleme. Eine neue Volkskrankheit, die sich schnell ausgebreitet hat.

Betten

Dabei ist das Alter längst kein Gradmesser mehr für Rückenschmerzen und/oder Schlafprobleme. Orthopädische Praxen, Physiotherapeuten und Sportmediziner stellen einen deutlichen Anstieg von Patienten aller Altersgruppen fest. Ob Fehlstellungen oder Haltungsschäden, Bandscheibenvorfälle oder Unfälle, fast jeder zweite Deutsche klagt über Rückenprobleme.

Ähnlich ist die Situation beim erholsamen Schlaf. Obwohl längst wissenschaftlich erwiesen ist, dass der gesunde Schlaf eines der wichtigsten Grundbedürfnisse des Menschen ist, erkennen viele erst allmählich die Bedeutung des Schlafes für ihre Gesundheit und die Erhaltung ihrer Leistungsfähigkeit. Eine Studie des Max-Planck-Institutes ergab, dass rund 42 % der Deutschen an Schlafstörungen leiden. Besonders betroffen sind junge Menschen. Demnach hat jeder vierte Schwierigkeiten beim ein- oder durchschlafen und sehr häufig wird das Problem nicht ernst – und damit nur hingenommen.

Dabei regenerieren sich Gehirn und Organismus im Schlaf, wobei Schlafstörungen bei vielen Magen-, Herz- und Kreislauferkrankungen sowie Depressionen mitverantwortlich sein können. Die Ursachen für diese Probleme können sowohl am Arbeitsplatz, in der Familie als auch im Schlafzimmer der Betroffenen zu finden sein.

Erst in den letzen Jahren wurde die große Bedeutung der Schlafforschung mehr und mehr erkannt und anerkannt. Mittlerweile untermauern wissenschaftliche Untersuchungen das, was jeder von uns schon durch eigene Erfahrungen festgestellt hat:

„Wer schlecht schläft, fühlt sich müde, ist unkonzentriert, und schadet auf Dauer seiner Gesundheit.“

Warum ist das aber so?

Ein gesunder Mensch durchläuft während des Schlafs unterschiedliche Schlafzustände, die sogenannten REM-Phasen und die NON-REM-Phasen.

Während der ca. 4-6 mal pro Nacht auftretenden REM-Phasen (auch Traumschlafstadium) werden die während des Tages aufgenommenen Informationen verarbeitet und zum Teil im Langzeitgedächtnis abgespeichert.

Während der NON-REM-Phasen findet vorwiegend die körperliche Erholung statt. Die Körperfunktionen befinden sich dann auf Sparflamme und der Stoffwechsel wird heruntergefahren.

Guter und erholsamer Schlaf besteht aus einer guten Balance zwischen REM- und NON-REM-Phasen. Zu häufiges drehen oder gar aufwachen stört diese natürliche Abfolge der Schlafphasen, wodurch der Körper nicht zur Ruhe kommt und dadurch auch nicht im gewünschten Maß regenerieren kann.

Auf einem guten Schlafsystem sinkt, durch den gleichmäßigen Auflagedruck des Körpers, das Bedürfnis sich zu drehen, wodurch die Schlafphasen ungestört ablaufen können. Man wacht morgens entspannter und ausgeruhter auf und der Körper hat ausreichend Zeit zur Regeneration.

Ein gutes Schlafsystem sollte daher ein optimales Einsinken des Körpers ermöglichen – vor allem im kritischen Schulter- und Hüftbereich. Gleichzeitig wird die Wirbelsäule anatomisch richtig gelagert und gestützt, so dass sich die Bandscheiben bestmöglich regenerieren können. Das bedeutet, sie können sich während der Schlafphasen mit Flüssigkeit und Nährstoffen auffüllen (Rehydration), um optimal für die Anforderungen des nächsten Tages gewappnet zu sein.

Auch während des Tages auftretende Verspannungen können durch verbessertes Einsinken des Körpers in die Schlafunterlage während des Schlafes deutlich vermindert bzw. gelöst werden.

Jeder Mensch ist anders!

Das weiß eigentlich jeder. Denn das Gewicht jedes Menschen und dessen Verteilung auf den Körper sowie Größe, Alter und Statur sind immer unterschiedlich. Eine in 5, 7 oder gar 9 Zonen vorgefertigte Matratze für einen 190 cm großen Mann kann natürlich keine 170 cm große Frau genau so perfekt stützen. Dazu kommen oftmals viele krankhafte Veränderungen des Körpers oder individuelle Schlafpositionen, auf die Rücksicht genommen werden sollte.

Eine herkömmliche Matratze „von der Stange“ scheidet hier aus. Da können traditionelle Matratzenhersteller noch so sehr mit „Bandscheibenmatratze“, „Orthopädischer Matratze“, „Komfortzonen“, „Ouaderförmigen Einschnitten für optimale Zugentlastung“ werben. Eine perfekt für die eigenen Bedürfnisse passende Matratze zu finden, ist ungefähr so wahrscheinlich wie ein Sechser im Lotto. Und ob man die geeignete Matratze gefunden hat (oder doch eher nicht) spürt man ohnehin erst nach 6 Monaten, wenn das Anfangs gute Liegeempfinden ( schließlich hat man seine alte Matratze nicht grundlos ausgetauscht) den altbekannten  Schlafproblemen gewichen ist. Bei den in letzter Zeit stark beworbenen und im einschlägigen Fachhandel für viel Geld vertriebenen Produkten „aus der Weltraumforschung“ verhält es sich im übrigen nicht anders.

Sinnvolle, angepasste Lösungen bieten hier nur individuell befüllbare und veränderbare Wasserbetten, Luftbetten und die für jeden Menschen extra angefertigte AXO-Med-Matratze. Überzeugen Sie sich persönlich davon bei einem Besuch in unserer Ausstellung.